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Sushi

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Freitag, 9. September 2011, 10:16

Wat wird noch benötigt?

Tag zusammen ;-)

Sodele, nachdem ich also festgestellt habe, das meine Uralt Belichtungsmaschine noch funktioniert, will ich mal langsam anfangen alles zusammen zu stellen was ich brauche. Aus meinen alten Erinnerungen habe ich folgendes im Kopf:

Für die Abzüge auf Fotopapier:
3 Wannen, 1 Zange, 1 Lampe mit Rotlicht, Entwicklungsflüssigkeit, Fixierbad, Wasser (destiliiertes, wohl besser oder??) Wäscheklammern und meine Wäscheleine^^
Fotopapier.

MIt der Entwickler-Dose (Jobo), welche ich wiedergefunden habe; da muss ich noch ein bissl spielen bevor ich kapiert habe, wie ein Film sich da reinwickeln lässt ;-)

Fragen: Welches Papier ist das beste? Ist es besser die Flüssigkeiten selber zusammen zu mixen, oder gibt es gute Fertigmischungen?? (Mein Papa würde sich im Grabe nen Ast freuen, wenn ich selbst misch^^Chemielehrer waren da ja immer anders^^)
Gibt es einen guten Internetshop für sowat? Nur falls ich hier vor Ort nix werde!

Lieben Gruss und lieben Dank vom Monochrom-Sushi
Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten. (Bertrand Russel) Und ICH sage: Das ist alles SCHWAMPF

Uwe

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Freitag, 9. September 2011, 14:53

Schau doch mal bei Brenner

http://www.alles-foto.de/

lg Uwe
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Freitag, 9. September 2011, 21:24

Hi Sushi,
schön dass Du soweit bist.
Welche jobo-Dose ist das? Da steht irgendwo eine Nummer drauf, vielleicht kenne ich die und kann Dir das erklären.
Vorschlag, nimm einen billigen alten Film (unbelichtet) und opfer den zum einspulen üben bei Licht. Das ist besser als hinterher im stockdunklen den richtingen Film zu versauen.
Habe gerade zu wenig Zeit, daher zum einspulen demnächst mehr.
Du brauchst verschiedene Entwickler für Negative (Film) und Papier. Achso, Brenner ist zu teuer, nimm fotoimpex in Berlin. Die kann man auch anrufen und fragen. "Bin anfänger möchte selbst Negative und Positive entwickeln, was brauche ich da?" Meist hat der oder die am Telefon Ahnung. Lade Dir den Katalog runter. Früher hatten die im Katlog immer ein Kennzeichnung für Anfänger geeignet, für Fortgeschrittene.. .weiß nict ob die das noch haben, schau mal selbst rein.
Fertigchemie ist eher doof, falls es das noch gibt. Auch wenn ich derzeit noch Flüssigchemie verwende würde ich Pulverchemie zum Ansetzen nehmen, das Pulver hält, solange man es nicht angesetzt hat und trocken lagert, ewig.
Verwende einmal-Chemie, wenigstens für Entwickel der zerlegt sich innerhalb von Stunden/Tagen, wenn der angesetzt ist und gibt dann nicht kalkulierbare Ergebnisse.
Stopbad für Filme nicht zwingend, aber für Paper. Nimm Geruchsarmes, sonst gehst Du kaputt! Kann man für beides das Gleiche verwenden, muss man meist nur anders ansetzen. Also auch Film stoppen.
Fixierer für Filme und Papiere sind auch gleich nur anderer Ansatz.
Du solltest Dir überlegen, wo Du die gebrauchten Chemiekalien reintust, die Du wieder verwenden kannst.
Destilliertes Wasser, kann muss nicht.
Was recht gut ist, ist ein Netzmittel, dass bewirkt, dass das Wasser schneller ablauft und keine Ränder bildet (Filme) Braucht nur winzige Mengen, hält rwig aber teuer. Kein Spülmittel, da sind Farb und Duftstoffe drin!!!!
Ich habe hier, wenn es nicht Variokontrastpapier sein muss, noch Kartonweise feste Gradation rumstehen. Könnte Dir da mittlere Härte zuschicken, wenn das nicht zu groß sein muss auch einen Satz Schalen.
Messbecher und Thermometer brauchst Du, üblich sind 20°C.
So jetzt kannstDu schon mal suchen. Muss ausmachen!
Gruß
Thomas
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Sushi

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Freitag, 9. September 2011, 21:36

Vieeeelen Dank für die ganzen Infos!!!!!!!!!!!!!

da muss ich mal losziehen und gucken, sortieren^^ ;-)
Auf dem Deckel der Dose (Schwarz) steht ganz fett 1000. Auf der Innenseite des Deckels steht 1037 (versteckt unter einer Gummilasche)

Lieben Gruss vom Sushi!
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Freitag, 9. September 2011, 21:39

...und auf der Unterseite der Dose steht noch 1236 (jet)................daneben nen Haufen anderer Angaben mit Zahlen^^
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Sonntag, 11. September 2011, 12:35

ist das so etwas? Hat Du da auch so eine Achse und eine Spule drin, die bracuhst Du für den Film? Die sollte man verstellen können. Mußt Du mal testen. Da gibt es eine Stellung für KB (zusammengeschoben) und eine Für Rollfilm, auseinander gezogen. Das geschieht durch verdrehen der beiden Spulenhälften gegeneinander. Da sind so kleine Schienchen drin, braucht ggf ein wenig Kraft, die rasten ein. Dann kann man die zusammen oder auseinander machen.
Die anderes Zahlen unten werden was mit den Füllmengen zu tun haben. Für Dich sollte da 120 als Filmfyp und dann eine ml Angabe stehen.

Wenn nicht, google befragen, oder doe Achse mit Spule so einstellen dass der Rollfilm reingeht, in die Dose stecken und Wasser einfüllen, dass die Spule komplett bedeckt ist- Dann in Meßbecher gießen und schaue, wieviel drin war....
Gruß Thomas
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Sonntag, 11. September 2011, 21:22

Habe mal nachgesehen, Schalen kann ich Dir nicht verschenken, die kleinen sind spröde, den Versand überleben die nicht, die größeren brauche ich selbst. Aber 24*30 kosten bei Impex bei ab 3 Stück 4€ pro Stück....
Papier habe ich ohne Ende, kann ich Dir gerne schicken wenn Du magst. Das Zeug ist allerdings ÜBERLAGERT. Das war schon abgelaufen, als ich es von 10 Jahren bekommen habe. Das ist aber normalerweise kein Thema, zum üben reicht das vollkommen aus und wenn nicht bekommst Du noch etwas. Wenn die Kartons versiegelt sind ist bisher nie was gewesen. Ich hatte angebrochene Kartons, die waren zum Teim mal am Rand schwarz, weil wohl mal Licht dran kam.
Ich würde Dir dann 18*24 schicken, das müßte ich in Gradation 1, 2 und 4 haben. 1 ist weich, 4 hart. 2 ist eigentlich die Sorte, die ich meist verwende. 3 habe ich garnicht....Könnte Dir einen Karton (100Bl) von jedem schicken, dann kannst Du die Bilder auch mal in verscheidenen Gradationen testen. Variokontrast habe ich nicht, bringt Dir ohne Filter bei Deinem Vergrößerer aber nichts.
Der Unterschied zu frischem Papier ist, dass das Papier hier ggf ein wenig körnig ist, passt aber je nach Motiv ganz gut (wirkt irgendwie alt, ich mag das für meine Motive schon mal ganz gerne) und die Kontraste sind nicht mehr so scharf, die Bilder nicht so brilliant. Ich verwende das aber für alle meine Bilder. Zum Testen (finde ich) vollkommen ausreichend.
Überlege es Dir.
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Dienstag, 13. September 2011, 22:27

Nabend!
Heyyyy des hätt ich jetzt hier fast überlesen!

Machen wa dann mal per PN ;-)

Gruss vom Sushi
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hartmut

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Dienstag, 13. September 2011, 23:40

Ist vielleicht nicht wichtig, aber ich habe in Erinnerung, dass ich für jedes der 3 Bäder eine eigene Klammer genommen habe. Ich weiß nur nicht mehr, warum...

Hartmut.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hartmut« (14. September 2011, 00:03)


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Mittwoch, 14. September 2011, 08:54

Das ist ein guter Einwand, mache ich auch, ist aber für den Anfang nicht zwingen, wenn man es übertreiben will, verwendest Du für alles eigene Meßbecher, eigene Thermometer......mache ich teilweise auch so.
Der Grund ist dafür ganz einfach, Du verschleppst keine Chemie.
Es gibt zwei Arten von Zangen, die billigen Plastikdinger, mir fällt ein, da habe ich glaube ich (falls ich sie nicht weggeworfen habe) noch welche von (kannst Du haben Sushi, wenn ich die finde) und die bessere Lösung die guten Edelstahlteile mit den Kunststoffkappen vorne drauf, damit die das Papier nicht verkratzen.
Wenn man eine hat, schleppt man immer auch noch daran die Chemie in die Bäder. - Das tut man mit dem Papier auch! - Ja, stimmt genau, aber da geht es immer nur in eine Richtung! Entwickler, Stop und Fixierer. Wenn man dann aber wieder voren loslegt, weil das Bild wässert, schleppt man Fixierer in den Entwickler und das findet dieser ziemlich doof.
Das ist aber eher ein kleineres Problem, daher kann man das, meiner Meinung nach vernachlässigen für den Anfang, später ist es einfach auch bequemer. Wo ist jetzt diese Zange???

Was meiner Meinung nach mehr Sinn macht, sind eigene Meßbecher für jede Chemie, sofern man keine chemiekalienfesten Glasbehälter nimmt.
Würde ich nicht machen, die sind teuer, schwer und gehen kaputt. So ein leeres, ungefärbtes Glas übersieht man unter Rotlicht gerne und dann liegt es kaputt auf dem Boden.
Ich verwende zum Abmessen Kunststoffmensuren verschiedener Größen und für Minimengen im 1-10ml Bereich, z.B. für das Netzmittel, Einwegspritzen.
Mischen geht dann ganz gut in diesen Billigmeßbechern, allerdings nur mischen und stehen lassen bis zum Einsatz, also etwa Negativentwicklung. Da mischt man am logischerweise am besten alles vorher an, temperiert das und benutzt dann alles nacheinander nd gießt nach gebrauch, vor der entgültigen Aufräumerei alles wieder zurück.
Die Billigdinger für 2-3€ deshalb, weil m.M. alles andere viel zu teuer ist. Ich habe einen guten geeichten Meßbecher, da kommt nur das Wasser rein, was ich dazumuschen muß. Aus den kleineren Mensuren kommt die Chemie in die Billigteile, Wasser dazu, fertig.
Wenn man sich für jede Chemie einen der guten Meßbecher kauft, wird man echt arm und für die Negativentwicklung braucht man sie, wie eben beschrieben parallel. Positiv ginge, aber da mache ich für die Becher keinen Unterschied zwischen Positiv- und Negativchemie.
Die sind bei mir mit farbigem Isolierband am Griff gekennzeichnet, bei mir ist Entwickler immer rot, Stop - gelb und Fixierer immer grün. Dann noch mit Klebeband die unnützen Meßleisten für Mehl, Reis, Zucker oder eben die US-Meßskalen abgeklebt. Fertig ist die Laube.
Hierbei macht die strenge Trennung und Nutzung meiner Meinung nach Sinn. Di Meßbecher sind aus Kunststoff und nehmen Teile der Chemie auf. Da Stopbad den Entwickler killt, ist die Nutzung einer Kanne in der vorher Spopbad drin war für den entwickler zwar nicht zwingen tödlich, aber verringert u.U. die Qualität. Das kann bei homöopatischen Entwicklerlösungen z.B. 1:200 Rodinal schon Schwankungen ergeben. Und drei Becher für 10€ sind was anderes als eine Präsisionsmesskanne für 10€. Da gehe ich kein Risiko ein.
Perfektionisten verwenden auch für die Mensuren jeweils eine eingene für jedes Chemietyp. Da die Teile aber genau sein sollten, sollte man da teure teile nehmen. Man bracuht aber dann für jede Sorte mehrere weil in einer 1l Mensur es sschierer Spaß ist 10ml abzumessen. Oder aber, das Abmessen von 1l in einer 25ml Mensur eine abendfüllende Beschäftigung wird. Da wird der Behälterpark schnell teuerer als der Vergrößerer!
[Angebermodus an] Meiner hat mal 20.000DM gekostet, ohne Zubehör und Objektive ;( , allerdings nicht mich 8) [Angebermodus aus]
Die Mensuren nehmen zwar ggf auch Chemiepartikel auf, aber da steht das Zeug nur max 15-60 Sekunden drin, danach geht das sofort in den Mixbecher. Der Fixierer beim Entwickeln steht das mindestens 15min. Daher verzichte ich darauf, kann allerdings trotzdem Nacht noch schlafen.
Hoffe das war nicht zu wirr....
Gruß Thomas
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hartmut

unregistriert

11

Mittwoch, 14. September 2011, 13:57

Danke, Thomas, genau, das Verschleppen von Chemikalien war es...

Hartmut.

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