Verfasst am 20.06.2011, 08:45:19 Uhr

Hallo Giornico,
also im Prinzip musst Du wissen was Du mit Deinem neuem Macro so alles ablichten möchtest.
Um z.B. mit einem 60mm Macro, das Objekt Deiner Wahl 1:1 abzubilden, musst Du mit diesem Objektiv ziemlich nah ran, was bei Fluchttieren ein Problem sein könnte. Eine kurze Brennweite wie z.B. diese 60mm bietet allerdings wieder den Vorteil, das ein fokussieren Freihand wesentlich einfacher sein wird, als mit z.B. einem 180mm Macro Objektiv.
Ich persönlich arbeite mit dem Tokina 100mm Pro D für Nikon AF /2,8 Macro ATX Objektiv und bin damit mehr als zufrieden, im Prinzip ist das sogar meine schärfste Linse, neben meinem Nikkor 50mm 1,8 D .
Ich nutze das 100mm Macro sogar für Portraitfotos und die Schärfeleistung ist einfach genial. Vielleicht ein Grund Dir dieses Objektiv mal mit anzuschauen.
Ansonsten muss man halt wissen, dass die meisten Macros einen Abbildungsmaßstab von 1:1 haben, der Unterschied zwischen den Brennweiten ist lediglich der Abstand zum Motiv, um eben diesen Abbildungsmaßstab zu erreichen.
Von der Schärfeleistung selbst nehmen sich die Macros alle nicht viel, das sind meistens die Vorzeigeobjektive der Hersteller, so das Du Dich eigentlich beim Kauf voll darauf konzentrieren kannst was Du fotografieren willst.
Als kleine Faustregel vielleicht:
Still-Leben kurze Brennweite (60mm) --> Freihand fotografieren leicht --> ohne Stativ möglich
Fluchttiere lange Brennweite (200mm) --> Freihand fotografieren schwer --> Stativ nötig
Gruß Andy



Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
Blitz: Nikon Speedlight SB-900

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