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Welcher Body, welche Objektive für alten Anfänger? |

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1. Antwort auf: Welcher Body, welche Objektive für alten Anfänger? |
 Thomas D.
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Mitglied seit 14.03.2011 Beiträge: 120
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Verfasst am 17.03.2011, 12:48:51 Uhr

Hallo und herzlich willkommen,
möchte versuchen Dir zu helfen und fange, stilistisch möglicherweise schlecht direkt mit Gegenfragen an
Die Schreibst die bilder Deiner Lumix sind eigentlich ganz gut. Begründet sich das eigentlich mit der von Dir danach genannten Mühe diese gut zu gestalten? Dann brauchst Du keine neue Kamera, diese steigert ggf die Motivation aber effektiv kommst Du nicht weiter!
Falls es auch technisches, bedienungsmäßiges... ist, - kannst Du das mal zu beschreiben versuchen, was Dich stört?
Falls es nur die bildgestaltung ist - Fotokurse können da helfen. Allerdings gilt, egal wo, VHS, Profi....man muss mit dem Dozenten und seiner Art, Sichtweise klarkommen, ansonsten hilft das alles nichts. Online gilt das gleiche, Technisches kannst Du sicherlich hier bei André lesen, (oder bei mir auf der HP, ist aber noch in Arbeit), wenn es um Gestaltung geht, so ist mein Favorit Andreas Hurni´s "Schöner fotografieren".
Bücher sind auch überlegenswert, je nach Vertiefungsrichtung spezialisiert oder generell. Wenn es für kleines Geld und für den echten Anfänger sein soll schau mal nach John Hedgecoes Büchern. Gibt es zu Dutzenden auf Flohmärkten, in der bucht in Buchläden gebraucht....kosten nicht viel und bieten viele bunte Bilder und leicht verständliche Kost.
Immer wieder gerne genommen sind auch Fotoclubs, Vereine usw. aber auch mit denen muß man können. Das soll jetzt nicht alles abwerten, aber was der eine toll findet....Du kennst das sicherlich.
Zur neuen Kamera, dazu kann ich Dir nicht wirklich weiterhelfen, Nikon ist nicht mein Bereich, aber da gibt es hier Spezialisten....
Muss soll es denn unbedingt eine DSLR sein, Systemkameras sind leichter zu transportieren und, sofern Dir die bildqualität der Lumix nicht so schlecht gefällt, gerade aufgrund ihrer hohen Crop-Faktoren mit gnadenlosen Brennweitenbereichen ausgestattet, wo Du mit einer DSLR einen Bollerwagen voller Objektive hinter Dir herziehst
Wenn die Enten still sitzen, schwimmen sind die üblichen Verdächtigen an Kameras, Objektiven sicherlich ok. Bei mehr Action wirds da eng, guter AF in der Kamera, schneller AF-Motor am Objektiv/Body (nach System), hohe Lichtstärke.....
Außerdem wenn es was Neues sein soll, bist Du bereits weiterhin Geld auszugeben und ggf schrittweise aufrüsten oder soll das einmal sein und dann Ruhe. Da gibt es viele (systemunabhängig) Möglichkeiten. Aber dazu bräuchte ich/wir mehr Infos von Dir.
Das soll erst mal reichen, muss weg, bin später sicherlich noch mal online.
achso, viel Spaß hier!
Thomas



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2. Antwort auf: Welcher Body, welche Objektive für alten Anfänger? |

amateurhp
PostRank 1

Mitglied seit 16.03.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am 17.03.2011, 17:04:56 Uhr

Die Fragen von Thomas:
- was passt nicht an Lumix? Hauptsächlichste Mühe habe ich damit, dass ich bei Aufnahmen im Freien und bei Sonnenschein im Display (bin Brillenträger) zu wenig sehe, so z. B. verpasse ich den Lichteinfall. Fotografiere meist mit dem automatischen Programm. Wenn ich die manuelle Blenden- oder Zeiteinstellung verwende, erreiche ich keine signifikanten Unterschiede (habe aber wenig Routine). Habe mit der LUMIX z. B. auch im Zoo probiert, meine aber ich müsste dort ein Tele haben, das mehr als der Zoom von Lumix leistet.
- Wollte ursprünglich eine G11 kaufen, die auch einen Sucher hat, habe davon abgesehen wegen der Kameragrösse, in der Meinung, nach einiger Zeit müsse ich sowieso noch eine DSRL dazu kaufen.
- Würde dafür jetzt bis vieleicht 2000 Euro auszugeben bereit sein und später eventuell nochmals ähnlich viel für ein Teleobjektiv, dazu ein Stativ. Damit sollte dann mehr oder weniger Schluss sein.
- Was ich mir jetzt nicht vorstellen kann herumzutragen, ist ein Teleobjektiv, das einen halben lfm und mehr lang und entsprechend schwer ist.
- Habe auch an eine Systemkamera, glaube Lumix GF2 oder sowas, gedacht. Im Fachgeschäft rät man eher zu NIKON, weil anscheinend viel grössere Auswahl an Erweiterungsmöglichkeiten.
- Bin via Internet auch zur Einsicht gekommen, dass gute Fotos nicht von den Kameras sondern von den guten Fotografen stammen. Es kommt mir beim Fotografieren natürlich meine Ungeduld und die etwas unterentwickelte manuelle Begabung in die Quere. Wenn ich dann die Schwierigkeit mit Sonne und Display habe, fange ich wieder an von einer DSRL zu träumen.
- Wenn ich mir unter naturfotografie-digital.de/vögel die Bilder ansehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass ich mit der TZ10 einen Schritt machen kann, auch nur etwas jener Qualität nahe zu kommen.
Bin dankbar, wenn nochmals auf meine Problematik eingegangen wird. Vielen Dank. amateurhp
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3. Antwort auf: Welcher Body, welche Objektive für alten Anfänger? |
 Thomas D.
PostRank 4

Mitglied seit 14.03.2011 Beiträge: 120
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Verfasst am 17.03.2011, 19:04:28 Uhr

Zu Deinem Sonnenproblem: Es gibt so aufklappbare Sonnenschutzblenden, vielleicht könnte das helfen, wäre ggf mal in einem Laden zu testen. Das gibt es sicherlich für die Lumix, wie auch für DSLR. Wäre also kein Grund.
Du bist sicherlich alt genug und wenn Du gerne eine DSLR haben willst mag ich Dir die nicht ausreden Kenne das, "haben will" ist so eine Sache
Allerdings für Vogelfotografie, werden immer wieder richtig lange Brennweiten empfohlen. Mache ich selbst nicht, von daher nur wiederholt was ich lese. Das Problem was ich dann sehe ist, dass diese Tiere ja oft in Bäumen, Büschen sitzen, also vor dunklem Hintergrund und im Schatten anzutreffen sind und das bedeutet, mit wenig Ahnung von genau diesem Betätigungsfeld, einen guten rauscharmen Body und lichtstarke Objektive. Als Beispiel, Canon (Nikon wird ähnlich sein) EF 70-200 2,8L, mit USM (Ultraschallmotor ,sehr schneller Fokus, und mit IS (Stabilisator) darüber läßt sich streiten, aber nur als Beispiel, knapp 1,5kg. Kostet auch in dieser Version II 2ooo€. Muss sicher für den Anfang nicht sein, geht auch ohne Stabi, bei der Lichtstärke und vom Stativ, aber nur mal so gewichtsmäßig als Hausnummer. Ein guter Body ca. 1kg.
Da bist Du mit einer Systemkamera ggf in anderen Bereichen.
Die Nikon - Canon Diskussion mag ich hier nicht führen, die Nikonians sind hier in der Überzahl
Denke aber, wenn es unbedingt eine DSLR werden soll, kannst Du mit beiden grundsätzlich nicht viel verkehrt machen. Die Frage ist, welches Bedienkonzept gefällt Dir besser, welche ist von der Haptik schöner, der Menüführung verständlicher.....
Später mehr, meine Kids haben Hunger
Bis dann
Thomas



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editiert am: 17.03.2011, 19:39:23 Uhr von: Thomas D.
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4. Antwort auf: Welcher Body, welche Objektive für alten Anfänger? |
 Thomas D.
PostRank 4

Mitglied seit 14.03.2011 Beiträge: 120
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Verfasst am 17.03.2011, 21:13:34 Uhr

Fortsetzung:
Zum Thema Systemkameras bin ich allerdings der falsche Ansprechpartner, aber da hast aber ja wohl schon selbst mal rumgeschaut.
Wenn Du wirklich eine DSLR brauchst, gibt es mehrere denkbare Vorgehensweisen. 2000€ hört sich viel an, ist es gerade im Bereich DSLR nicht wirklich, wenn man neu kaufen will.
Ich bin nicht derjenige, der die Werte aller verfügbaren Modelle kennt inklusive sämtlicher Objektive, Vergleichstest und Preise. Da Du im Moment auch noch nicht weißt ob Canon oder Nikon ist das aber ja auch relativ egal. Von mir als grobe Beispiele mal Canon, ohne die vorgeschlagenen Kameras zu werten bzw genau zu kennen. Nikon mögen andere verteidigen...
Version 1: Du könntest mit einem absoluten Einsteigermodell beginnen, bei Canon die 1000 oder 1100 (ist draußen oder soll zu mindestens bald kommen. Preise so um die 300 - 400, dabei hast Du zum Teil sogar eine einfaches Kit-Objektiv, zb.B 18-55 mm, ggf mit Stabi. Dazu ein Super-Zoom unterer Preisklasse z.b. 50-200/250 oder so etwas, 200 - 300€ in der Anfängerversion. Da hättest Du aufgrund des Crop-Faktors etwa 28-80 und 70-400mm. Da geht Brennweiten-mäßig schon was,die Qualität sollte zum Ausprobieren und sich bewusst werden, was man wirklich will ausreichen. Da kannst Du Erfahrungen sammeln, testen, ausprobieren und feststellen, was mag ich jetzt verbessern und dann später gezielt kaufen. Wenn Du gar keinen Spaß dran findest, hast Du nicht viel Geld verknallt.
Vorteile: Kameras und Objektive vergleichsweise leicht und preisgünstig. Die Kameras haben verschiedene Automatiken, bitte nagel mich nicht fest, aber üblich sind ja dieser Sport, Portrait, Landschaft...Kram. Damit kann man fotografieren und Spaß haben. Manuell geht auch, aber ggf etwas umständlicher.
Nachteile: nicht so robust und wertig, Abbildungsleistung sicherlich den Grundbedarf deckend, Wunder sind sicherlich keine zu erwarten. Bedienkomfort Geschmackssache.
Version2: für etwa den gleichen Preis etwas Gebrauchtes, dann ggf in der Amateurklasse oder etwas besser, ggf mit Kitobjektiv(en). Wahrscheinlich etwas besser in Bezug auf Robustheit, Wertigkeit, Abbildungsleistung. Je nachdem, was Du bekommst, allerdings wahrscheinlich weniger MPix, was Du aber nicht unbedingt sehen wirst, sofern Du keine Poster machen willst. Viele Arbeiten immer noch mit 40D, 50D.....
Version 3: Du kaufst Dir anstelle des Kit-Objektivs bessere Objektive. Der Body wird damit klarkommen, die Bildqualität wird technisch besser werden. Kostet allerdings auch mehr (müssen ja nicht direkt die TOP-Objektive sein, wie die L-Serie von Canon)
Du hast bessere Qualität, etwas robuster, wertiger, ggf mit Stabi und schnellem Ultraschallmotor. Kann man mit weniger Wertverlust wieder verkaufen, wenn es nichts ist, oder aufrüsten will.
Version 4: Amateur/Mittelklasse-Body mit Kit. Body (mit /ohne Kit) 500-900, ggf 1200€. Insgesamt wertiger, schneller, bessere technische Bildqualität, Automatiken.....
Kannst Du natürlich auch mit höherwertigen Kit-Objektiven kaufen oder wie Version 3 aufrüsten, allerdings sind dann 2000 € schnell weg. Betrachte ich als schwierig, weil Du dann schon recht genau wissen solltest, welche Objektive du haben willst, bzw was Dir wichtig ist, also welche Brennweite, wie lichtstark, Ultraschallmotor, Stabi.....
Immer gut, denke auch bei Nikon gibt es vergleichbares, ist das Cano 50/1.8 Version II. Wer Festbrennweiten mag! Das ist ordentliche Abbildungsleistung und Schärfe für etwa 100€ NEU! Die 1.4 kosten 300, muss nicht zwingend sein. Das 1.8 ist Joghurtbecher pur, aber die Leistungen sind wirklich ordentlich. Und an einer Crop-Kamera die typische Portrait-Brennweite (wer Wert drauf legt).
Außerdem musst Du bedenken, das kommt ggf noch einiges auf Dich zu.
Ersatzakkus, Batteriegriff wenn es denn beliebt.
Stativ: klar, geht für 30€, geht für 100 oder auch 1000€. Wenn Du ernsthaft fotografieren willst, nimm lieber was besseres, beachte auch das die Gewichtsangaben für die Kamera sehr gerne etwas hoch gegriffen sind. Wenn Du nicht gerne schleppen willst, kauf Dir lieber ein etwas teureres Karbon oder Basalt Stativ, als ein instabiles, wackeliges, leichtes Aluteil. Solange Du das Gerät nicht total zerdengelst sind Stative recht wertstabil. Kopf dazu, Drei-Wege oder Kugel ist hier wohl die Frage, musst Du ausprobieren. Mit oder ohne Wechselplatte, Dein Ding...
Wenn Du was Richtiges haben willst, so rechne mit locker 200-300€.
Tasche: Nach Geschmack, beachte, da sammelt sich mit der Zeit so einiges, was rein soll. Objektive, Putztücher, ggf Ersatzbrille, Filter, Speicherkarten, Akkus, Batterien.....Oder halt Minimalismus.....
ggf für den PC eine Bearbeitungssoftware, muss aber nichts kosten, gibt Freeware, mit allen Vor- und Nachteilen.
Mehr fällt mir gerade nicht ein, kommt aber sicherlich.
Ganz wichtig ist, das Du mal so alles anfasst, was Dir kameramäßig in die Hände fällt, in jeden Laden, vollsabbeln lassen, zuhören, anfassen, schauen, bedienen, fragen, spielen.
Wenn das nicht wirklich für Dich passt, dann lass es. Wenn Du nicht gerne die Kamera anfasst, weil irgendwas zu groß, klein, schwarz, rund... ist, verliert man schnell die Lust, jedenfalls bei mir so und will dann was anderes. Dabei bleib auf dem Teppich, eine 300€ Kamera ist keine Profikamera und umgekehrt.
Achso, da war was: Viele Anfänger wollen unbedingt eine \"Profikamera\". Das ist meist totaler Unsinn. Erstens forderst nicht Du die Kamera, die Kamera überfordert Dich und das ist nicht gut, man wächst zwar mit seinen Aufgaben aber nicht jedermanns Ehrgeiz ist groß genug sich da durch zu beißen.
Die wenigsten hochklassigen Kameras haben diese ganzen Automatiken wie Sport..... Die sind, wenn man sich mit der Bildgestaltung beschäftigen möchte ganz schön, denn dann hat man das Thema schon mal aus dem Kopf, Blende, Zeit......
Manuell geht immer, aber Automatik wo keine ist, eben nicht. Heute sind diese Automatiken auch meist sehr gut, dass diese gute Bildern liefern, meist bessere als der Anfänger hin bekommt, wenn er alles selbst machen muss. Gerade wenn Du gestalten willst und suchst, testest, probiert, wirst Du um alles froh sein, was dir die Kamera abnimmt. Der Bedienkomfort ist aber natürlich ein anderer. Aber ich habe irgendwo mal den Rat zu einer Nikon gelesen, die wohl recht hochklassig ist und trotzdem diese ganzen Automatiken hat. Weiß aber nicht mehr welche.
Zweiter Anfängerfehler: Jetzt habe ich so eine teure Kamera und die Bilder von meiner Kompaktknipse sind viel brillianter, bunter..... Je höherwertiger die Kamera desto weniger stark werden die Bilder in der Kamera bearbeitet. Bis aus der Kompakten die Daten rausgehen, werden diese, interpoliert, geschärft, verkleinert, bunter und und und gemacht. Halt so, wie der Drauflosknipser sie haben will, bzw der Hersteller denkt das der Knipser sie haben will.
Das ist bei guten DSLR meist anders. Der anspruchsvolle Nutzer nimmt nicht die jpeg Daten sondern nimmt die RAW-Daten. Hast Du sicher schon mal gehört, auch digitales Negativ genannt. Also ungepimpt sozusagen.
Genug Monolog, jetzt bis Du, Ihr andern dran...
Viel Erfolg bei Deiner Suche, löcher uns ruhig weiter. Je mehr Du uns schreibst, was Dich interessiert, desto besser können wir Dir helfen.
Schönen Abend
Thomas



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5. Antwort auf: Welcher Body, welche Objektive für alten Anfänger? |
 Thomas D.
PostRank 4

Mitglied seit 14.03.2011 Beiträge: 120
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Verfasst am 18.03.2011, 13:52:31 Uhr

Nur noch so ein paar Gedanken die mir kamen. Nict wirklich neu, aber als Denkanstoss.
- Der Fotograf macht das Foto - Du hast für Dich erkannt, dass Dir die Bildgestaltung Muhe macht....Vorschlage habe ich ja schon geschrieben.
- Eigentlich ist die Kamera nur ein Kasten, der dafür sorgt, dass nur dann Licht auf den Sensor kommt, wenn Du es willst. Dann macht die vorne das Loch auf. Das Licht aber, welches auf den Sensor fällt, kommt durch das Objektiv. Und so hat letztendlich das Objektiv viel größeren Einfluß auf die technische Bildqualität , als der Body, der bloß das "Loch" aufmacht.
- Gute Objektive überleben, sofern man sie nicht kaputtmacht, oder ein anderes Kamerasystem kauft, meistens mehrere Bodys. Als Anfänger, bis man weiß, was man wirklich will, daher lieber einen günstigen Body und gute Objektive, sofern man das Geld hat. Als anders herum. Oder aber, bis man weiß was man will, günstigen Body und günstige Objektive. Das ist aber je nach Anspruch ggf ein Problem. Billigste und langsame AF-Motoren, geringe Lichtstärke machen gerade, selbst wenn es "nur" (sorry) Gartenvögel sind nicht viel Spaß, weil man ggf einfach nicht dann zum Schuß kommt wenn man will. Und dann verliert man die Lust oder kauft schon nach wenigen Wochen neu. Während schon die einfachsten Bodys mit ihrem AF-System ausreichen sollten. Jetzt mal Flugaufnahmen und z.B. Rennsportfotos, sowie extrem schnelle Sportarten abgesehen.
Gruß Thomas



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6. Antwort auf: Welcher Body, welche Objektive für alten Anfänger? |
 kae
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Mitglied seit 18.11.2009 Beiträge: 67
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Verfasst am 19.03.2011, 21:24:32 Uhr

Hallo amateurhp,
ich habe mir auch nochmal Gedanken gemacht, obwohl Thomas es nahezu perfekt beschrieben hat.
Im ersten Antrieb hätte ich dir geraten, eine D7000 (wirklich gute Kamera!) und ein -200mm Objektiv oder alternativ das Tamron 70-300mm USD zu nehmen. Hier erzielt man auch im Automatikmodus gute Ergebnisse.
Aber... eine Spiegelreflex erfordert doch etwas Übung und vor allem Bediensicherheit, wenn man bessere Fotos schießen will. Ganz klar steht der Fotograf im Vordergrund, der sollte sich mit der Bildgestaltung etc. auskennen (Fotokurs oder Bücher empfehlenswert!). Trotzdem wirst du, und ich spreche aus eigener Erfahrung, nicht herum kommen, dich mit den manuellen Programmen auseinanderzusetzen, denn erst dann wirst du Fotos machen können, die dich eher ansprechen, und ich rede hier wirklich nur von der technischen Seite.
Ich glaube aus deinen Zeilen zu lesen, dass sich der ganze Aufwand vielleicht nicht lohnt, weil du zu ungeduldig oder was auch immer bist? Habe ich das richtig interpretiert?
Wie dem auch sei: Du wirst sonst kaum ohne ein bisschen Mühe und Zeit deinen eigenen Anspruch an bessere Fotos umsetzen können. Spiegelreflex hin oder her.
Aber das Ganze kann ja auch ein Ansporn sein?
Gruß
André
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7. Antwort auf: Welcher Body, welche Objektive für alten Anfänger? |

amateurhp
PostRank 1

Mitglied seit 16.03.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am 20.03.2011, 12:42:50 Uhr

Andre, Thomas,
mein Hauptanliegen war die Frage, weiter mit Kompaktkamera Lumix TZ10 oder Kauf Spiegelreflex und gutes Objektiv? Insgesamt entnehme ich Euren Aeusserungen, für die ich herzlich danke, dass zuerst der Fotograf geschult und erst nachher eine anspruchsvollere Kamera gekauft werden sollte. Ich werde das beherzigen. Es ist genau das, worauf ich aufgrund von vielem Gelesenem schon vorher selbst gekommen war, während die Faszination der NIKONSetc. mich halt vom Glauben an diese Wahrheit abgehalten hat!! Allerdings bin ich fast sicher, dass bei der nächsten Aufnahme, bei der mir die Sonne auf das Dysplay scheint, die Versuchung wieder kommen wird, nach einer Sucherkamera zu schielen. Bin natürlich angetan von diesen Wunderwerken der Technik, obwohl ich tatsächlich nicht den bestgeeigneten Charakter habe, deren Möglichkeiten auch auszuschöpfen. Tatsächlich ist Ungeduld eine meiner Untugenden. Will mich aber gerade in diesem Punkt jetzt im Alter weiterbringen. Die Fotografiererei scheint dafür ein geeignetes Gelände zu sein. Hilfreich wären Hinweise zum Umgang mit der Kompakten. Z. B. habe ich mich in einen Fotokurs begeben, wo man mich wieder zurückschicken musste, weil dort nur zu Spiegelreflexkameras doziert wurde. Seither habe ich die Suche nach einem geeigneten Kurs aufgegeben. Die HP von Hurni ist wirklich ausgezeichnet. Aber gut wäre ein Handbüchlein mit ein paar elementaren Regeln, wahrscheinlich würde das beim Einsatz von manuellen Einstellungen bei meiner Kompakten stark helfen. Abschliessend vielen Dank für die hilfreichen und unterstützenden Aeusserungen. Amateurhp.
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8. Antwort auf: Welcher Body, welche Objektive für alten Anfänger? |
 Thomas D.
PostRank 4

Mitglied seit 14.03.2011 Beiträge: 120
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Verfasst am 20.03.2011, 18:12:45 Uhr

Hallo,
okay wir haben das Thema verfehlt
Was für einen Kurs suchst Du, Umgang mit der Kamera oder Bildgestaltung? Vermute, bei dem Kurs wo Du abgewiesen würdest, ging es um den Umgang mit der Kamera.
Die Regeln für gute, bessere, oder wie auch immer Fotos sind immer gleich! Egal, womit Du fotografierst!
Die Bildgestaltung im Großen und Ganzen ist gleich, ob Du digital, analog, Kompakt, Bridge, DSLR....fotografierst. Es gibt von der endgültigen Ausführung ggf ein paar Unterschiede, wenn Du, wie ich z.B. schwarz-weiß fotografierst, weil Farben ein wenig anders umgesetzt werden und teilweise total unterschiedliche Farben in SW relativ gleich aussehen.
Auch gibt es gewisse Unterscheide zwischen Film und Sensor (z.B. Schwarzschildeffekt), aber auch das ist für die Gestaltung unerheblich.
Ich weiß jetzt nicht, was Du unter einem kleinen Handbuch verstehst, kannst Du das mal erklären, vielleicht fällt uns ja was ein.
Gegen Sonne auf dem Display, schau mal nach hier www.amazon.de/Jenis-JC20D-S-Hood-Standard-Displayschutzblende/dp/B000WIOMC2. Gibt es sicher auch universal oder sogar fü+r Dein Modell!
Gruß Thomas



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editiert am: 20.03.2011, 19:19:21 Uhr von: Thomas D.
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9. Antwort auf: Welcher Body, welche Objektive für alten Anfänger? |



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