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Powershot S3IS |

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 Andy

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Verfasst am 24.01.2009, 11:26:35 Uhr

Hallo Michael,
Die Canon PowerShot S3 kenne ich nur aus Testberichten und dort hat sie eigentlich immer ganz gut abgeschlossen.
Vor- und Nachteile kann man meines Erachtens so gar nicht aussagen, es kommt immer darauf an, was man möchte,wenn dann müsste man die Vor- und Nachteile zwischen Spiegelreflexkamera und Kompaktkamera aufführen, denn Qualitativ gute Fotos machen heute eigentlich so ziemlich alle Kameras.
Vielleicht ein wesentlicher Vorteil zwischen einer Kompaktkamera und einer Spiegelreflexkamera ist für mich, das ich das Motiv so wie es ist genau durch den Sucher beurteilen kann und nicht auf das Display angewiesen bin und natürlich auch die Tiefenschärfe vor dem Auslösen beurteilen kann. Desweiteren bin ich natürlich nicht auf ein und das selbe Obkjektiv angewiesen. Ein Nachteil von Spiegelreflexkameras wäre z.B. das immer die Gefahr besteht den Sensor oder das innere der Kamera zu verschmutzen, oder zu beschädigen wenn man mal das Objektiv wechselt und natürlich das Gewicht, das ist bei einer Spiegelreflexkamera in der Regel deutlich höher.
Was die Automatik betrifft, arbeite ich eigentlich nie mit der Vollautomatik, ich greife in der Regel immer auf einen Halbautomatik Modus zurück, meißtens nutze ich die Zeitautomatik, so das ich immer Einfluss über die Blende auf die Tiefenschärfe nehmen kann.
Was mir jetzt bei Deiner Kamera aufgefallen ist und ich ja auch schon angesprochen habe, ist die fehlende Schärfe. Sind jetzt alle Bilder von Dir so unscharf? Wenn ja könnte es sein das Deine Kamera einen Fehler hat, das kommt auch schon mal vor, in dem Fall würde ich sie auch mal überprüfen lassen, denn bei einem Defekt kannst Du Dir die größte Mühe geben, wenn die Kamera ein Problem hat, dann wird das nie was.
Stell die Kamera doch mal auf ein Stativ und benutz den Selbstauslöser und stell das Foto nochmal Online, denn mit Stativ und Selbstauslöser sollte das Foto in jedem Fall scharf werden.
Gruß Andy



Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
Blitz: Nikon Speedlight SB-900

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 Andy

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Verfasst am 24.01.2009, 13:22:38 Uhr

Hallo Michal,
Ich weiß jetzt leider nicht, ob Deine Canon Powershot S3 IS eine Dioptrieneinstellung hat, wenn dem so ist, könntest Du ja das Suchokular an die eigene Sehstärke anpassen. Das hat natürlich nur Auswirkungen bei manueller Einstellung der Schärfe, im Automatikmodus, sollte die Kamera die Schärfe ja selbst einstellen und das hat dann ja nichts mehr mit Deiner eigenen Sehfraft zu tun.
Wenn ich mir die Exif-Daten zu den Bildern in Deiner Galerie anschaue, so sind auch einige Fotos mit dabei, welche mit einer sehr kurzen Belichtungszeit aufgenommen wurden und da sind Verwackelungen schon fast auszuschließen. Die Bilder sollten demnach also eine gewisse Schärfe besitzen. Ich habe mir jetzt auch mal einige Testbilder im Netz angeschaut, welche mit der Canon Powershot S3 IS aufgenommen wurden und die waren alle knackig scharf, also kann die Unschärfe bei Deinen Bildern nicht generell an diesem Modell liegen. Ich vermute hier tatsächlich ein Problem mit dem Autofukus Deiner Kamera.
Versuche doch mal bei dem Versuch mit dem Stativ den Autofokus auszuschalten und manuell scharf zu stellen. Das gleiche Foto machst Du dann nochmal mit Autofokus. Ich würde auch mal den ISO-Wert auf manuell stellen und auch nicht über 200, da mir auch ein auffälliges Bildrauschen an Deinen Fotos aufgefallen ist.
Aber am meißten würde mich jetzt erstmal der Versuch mit und ohne Autofokus interessieren.
Was das Mitführen eines Stativs betrifft, stört das eigentlich nicht, wenn Du es ausgefahren auf der Schulter trägst, so mache ich das in der Regel und kann so auch genau so schnell mal einen Schnappschuss machen. Du musst es ja nicht jedesmal auf alle drei Beine stellen, oft genügt es wenn Du es nur als Stütze nutzt.
Gruß Andy



Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
Blitz: Nikon Speedlight SB-900

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 Andy

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Verfasst am 25.01.2009, 16:36:23 Uhr

Hallo Michael,
Ich habe mir jetzt die neu eingestellten Bilder angeschaut. Von der Schärfe her scheinen die jetzt deutlich besser zu sein.
Was jetzt die ersten Einstellungen betrifft, kannst Du die erstmal so lassen, um genaueres sagen zu können, müsste ich Dein Kameramodell bessser kennen. Die Mittenbetonte Messung ist auch erstmal OK, bei fehlender Erfahrung ist vielleicht die Mehrfeldmessung für Dich besser. Nur die Bildgröße ist natürlich viel zu klein 640 x 480 kannst Du nutzen, wenn Du Deine Bilder auschließlich in E-Mails versenden möchtest. Stelle bitte hier auf die beste Leistung um, wahrscheinlich die Einstellung L (2816x2112), wenn Du tatsächlich S gewählt hast, dann wird das schon das Problem gewesen sein.
ISO 100 ist bei guten Lichtverhältnissen, immer eine gute Wahl, nur bei schlechtem Licht würde ich hier über 200 gehen, kommt generell auf das Rauschverhalten von Deinem Sensor an, bei meiner Nikon habe ich auch bei ISO 800 keine Probleme, aber das müsstest Du mal austesten.
Gruß Andy



Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
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editiert am: 25.01.2009, 16:47:48 Uhr von: Andy
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 Andy

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Verfasst am 25.01.2009, 22:39:13 Uhr

Hallo Michael,
Ich versuche mal den Unterschied zwischen der Mittenbetonten Messung und der Mehrfeld Messung zu erläutern.
Bei der Mittenbetonten Messung wird das Bild qasi in zwei unterschiedlich gewichtete Bereiche eingeteilt. Dabei erhält der fokusierte Motivbereich die höhere Gewichtung, dieser Bereich fließt also zu einem größeren Bereich in die Messung ein. der zweite Bereich fließt mit einer geringeren Gewichtung also anteilmäßig in den Meßvorgang ein.
Kurz gesagt: Die Lichtverteilung wird von der Kamera im gesamten Bildfeld gemessen, der Schwerpunkt der Messung liegt aber auf dem fokusierten Bereich.
Bei der Mehrfeldmessung fließen Informationen wie Brennweite, Durchschnittshelligkeit, Distanz und Kontrast mit in die Messung ein, diese Informationen werden dann mit Kamera internen Daten verglichen und die Belichtung errechnet. Dies Messmethode solltest Du vielleicht zu Anfangs einsetzen. Die Spotmessung bietet auch sehr interessante Möglichkeiten, aber da sollte schon etwas Erfahrung vorhanden sein.
Zitat von: Michael
| | aber wie ich bei manueller Einstellung Einfluß auf die Schärfe nehmen kann ist mir noch ein Rätsel |
Für die Schärfe an sich sollte eigentlich der Autofokus verantwortlich sein. Die manuelle Fokusierung erfolgt in der Regel durch das Drehen am Objektiv, wenn das bei Deinem Kameramodell möglich ist.
Zitat von: Michael
| | Aber vermutlich ist das nur über die Vorauswahl der Blende möglich. |
Über die Blende bestimmst Du lediglich die Schärfe der Bildebenen ausgängig von dem Fokusierten Bereich. Das soll heißen über die Blende bestimmst Du welche Bereiche Deines Bildes ausgehend vom Fokusierten Bereich noch scharf abgebildet werden sollen. Man spricht hier von der Tiefenschärfe oder eben auch Schärfentiefe (letzterer Begriff soll technisch am korrektesten sein, gefällt mir aber gar nicht, Tiefenschärfe klingt für mich einfach besser)
Also die Einstellung der Blende an sich, kann also nicht für eine allgemeine Unschärfe verantwortlich sein, sondern nur auf die Ebenen augehend vom Fokusierten Bereich.
Gruß Andy



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Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
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