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Fotos Scannen oder Abfotografieren? |

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1. Antwort auf: Fotos Scannen oder Abfotografieren? |
 Andy

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Mitglied seit 26.10.2007 Beiträge: 828
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Verfasst am 02.11.2007, 12:00:20 Uhr

Ich würde eher dazu raten einen Flachbettscanner zu benutzen, da beim ab fotografieren, ja auch die wirkenden Lichtverhältnisse eine Rolle spielen, die die Sache eher komplizieren.
Es kommt auch immer auf das Format an, bei einfachen Fotos unter dem A4 Format bietet sich der Flachbettscanner regelrecht an, entstehende reflexionen, lassen sich umgehen, in dem man zusätzlich eine kratzfreie Glasplatte auf den Scanner legt so kann man den Abstand zwischen Foto und Scanzeile vergrößern, das wirkt oft Wunder.
Abfotografieren, macht auf jedenfall Sinn, bei Objekten, die sich nicht flach auf den Scanner legen lassen, wie z.B. ein dickes Buch, oder auch Formate, die größer als DIN A4 sind.
Natürlich macht das abfotografieren von Fotos auch Sinn, wenn man das Problem mit den Lichverhältnissen geklärt hat, denn abfotografieren geht auf jedenfall schneller als einscannen, da hast Du schon recht. In diesem Fall ist natürlich ein Stativ ein Muss und die Fotos sollten beim abfotografieren auch auf einer Unterlage eingeklemmt werden, so das der Abstand zwischen Kamera und Foto, sowie die Ausrichtung des Fotos immer die gleiche bleibt, damit die Fotos nicht später nochmal am PC ausgerichtet weden müssen, denn sonst wäre, das einscannen auf jedenfall besser.
Fazit:
Wenn Du an einem Nachmittag alle Deine alten Fotos digitalisieren möchtest, lohnt sich meines Erachtens der Aufbau mit Lampen und Stativ zum abfotografieren, solltest Du gelegentlich Zeit zum digitalisieren haben, würde ich eher zum Scanner plädieren.
Ich habe meine komplette Fotosammlung eingescannt und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden, nur hat die Sache mit dem Scanner natürlich auch viel Zeit in Anspruch genommen, was wieder gegen den Scanner spricht.



Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
Blitz: Nikon Speedlight SB-900

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 Andy

PostRank 9

Mitglied seit 26.10.2007 Beiträge: 828
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Verfasst am 02.11.2007, 12:42:26 Uhr

Nochwas, Da Deine Motive auf den Fotos sicherlich immer unterschiedliche Helligkeiten aufweisen, solltest Du vielleicht Deine Fotos auf eine reine weiße Unterlage legen und vorher einen Weißabgleich durchführen, oder Du machst als erstes Foto eine Messung mit einer Graukarte, dann kannst Du die Gradationskurven später im Photoshop über eine Aktion festlegen und dann alle Fotos in einem Rutsch über automatisieren/Stapelverarbeitung anpassen.



Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
Blitz: Nikon Speedlight SB-900

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pixel
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Mitglied seit 02.11.2007 Beiträge: 27
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Verfasst am 06.11.2007, 22:16:51 Uhr

Hallo,
wollte mal eben ein Bericht über mein Experiment abgeben.
Also, nach einigen probieren war ich eigentlich total zufrieden. Habe mir auf ein Holzbrett zwei flache Leisten im rechten Winkel angeschraubt, damit ich die Fotos schnell und exakt richtig positionieren kann. Damit auch ältere, wellige und beschädigt Fotos flach aufliegen habe ich dann noch eine dünne Glasplatte draufgelegt. Stativ aufgestellt und erste Testfotos gemacht, mit Blitz ging’s nicht nur Reflexionen auf der Glasplatte. Also ohne Blitz experimentiert, zum Schluss mit Deckenfluter helle Zimmerdeck angestrahlt, das ergab ein relativ gutes, helles und diffuses Licht.
Na ja, dann Fotos nach Größe sortiert und losgelegt. Schade, nur das meine Kamera keinen Fernauslöser hat, habe deshalb mit Zeitauslöser gearbeitet (wegen verwackeln). Das kostet natürlich bei jeden Bild ca. 10 sec.. Ging aber dann doch erheblich schneller als mit Scanner und eine höhere Auflösung habe ich so auch, kann also ein paar größere Abzüge von den alten Fotos machen.
Beim nächsten mal geht’s dann auch schneller, habe noch die Füße markiert wo das Stativ auf der Holzplatte stand und die Glasplatte auf einer Seite mit dicken Klebeband befestigt, wirkt jetzt wie ein Scharnier.
pixel



Meine Kamera:
Beirette SL 100
www.rolandbirkner.de

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 Andy

PostRank 9

Mitglied seit 26.10.2007 Beiträge: 828
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Verfasst am 06.11.2007, 22:21:44 Uhr

Hallo Pixel,
Kannst Du die Sekunden vom Selbstauslöder nicht heruntersetzen?
Interessant wäre auch mal ein Foto vom Versuchsaufbau, aber dazu wäre eine Zweitkamera angebracht.
Ansonsten schöner Bericht, sollte auf jedenfall helfen, wenn andere auch so etwas vorhaben.
Andy



Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
Blitz: Nikon Speedlight SB-900

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