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André Ziegler
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Thread StarterMichael



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Mitglied seit 23.01.2009
Beiträge: 22

Verfasst am 30.01.2009, 07:34:07 Uhr


Hallo

Was können Bildbearbeitungsprogramme? Kann man mit ihnen wirklich die Bildqualität verbessern?
Belichtungsfehler mögen ja noch zu bearbeiten sein aber was ist wenn die Schärfe fehlt?
Wie brauchbar sind die Funktionen an der Kamera wie rote Augen und digitaler Zoom? Stellt man diese besser aus? Also sind diese wirklich zur Verbesserung des Bildes geeignet? Oder mehr für die kreative Bearbeitung?






Freundliche Grüße
Michael

Menschen, die nicht unseres Glaubens sind, verdienen unser Liebe oft doppelt.
(A. Kolping KT 1853, S.96)


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Andy



PostRank 9



Mitglied seit 26.10.2007
Beiträge: 828

Verfasst am 30.01.2009, 10:01:46 Uhr


Hallo Michael,

was den digitalen Zoom betrifft, kann ich ganz klar sagen Finger weg. Das ist nun wirklich ein Funktion die niemand braucht, Deinen Bildausschnitt kannst Du auch später ganz bequem am PC wählen, was anderes ist der digitale Zoom auch nicht, er wählt nur einen Bildausschnitt vom eigentlichen Bild. Mit Zoom hat das auch nicht wirklich was zu tun. Ich könnte immer schmunzeln, wenn in der Werbung mit dem digitalen Zoom geworben wird, das ist nichts weiter als eine Verarschung am Kunden. Das ist zumindest meine Meinung.

Mit Bildbearbeitungsprogrammen kannst Du schon einiges machen, angefangen von der Korrektur des Weißabgleichs, Anpassung der Farbintensität bis hin zur nach Schärfung Deines Fotos, obwohl letzteres nur begrenzt möglich ist, aus einem völlig unscharfen Bild lässt sich da natürlich auch nicht mehr viel machen. Das sind so die Klassiker der Bildbearbeitung, neben der Korrektur von roten Augen natürlich.

Mit Bildbearbeitung lässt sich ein Foto aber auch nachträglich manipulieren, so besteht je nach verwendeter Software die Möglichkeit z.B. Tonwerte anzupassen, oder zu verschieben, Kontraste zu verstärken, stürzende Linien entfernen, Das Rauschverhalten zu verbessern, Lichter und Tiefen anzuheben, oder abzuschwächen etc. Nur um hier mal einige Funktionen zu nennen.

Auch bei der nachträglichen Bearbeitung von Portraitfotos lässt sich mit Hilfe eines guten Bildbearbeitungsprogramms so einiges machen, angefangen vom wegretuschieren von Falten und Hautstörungen, zum Aufhellen gelber Zähne bis hin zur Umfärbung von Haaren, auch hier lassen sich noch zig Möglichkeiten aufzählen.

Die nachträgliche Bildbearbeitung gehört zur digitalen Fotografie dazu. Bei der Analogen Fotografie wurde ja auch im Labor beim Entwickeln noch einiges aus dem Bild herausgeholt, dafür nutzt man in der digitalen Fotografie Bildbearbeitungsprogramme. Am einfachsten und besten kann ein Bild am PC entwickelt werden, wenn es im RAW-Format also im Rohformat aufgenommen wurde, da hier deutlich mehr Bildinformationen vorhanden sind. Das RAW muss dabei natürlich von der Kamera unterstützt werden. Ich persönlich nutze zur Bildbearbeitung am PC, Adobes Photoshop. Es gibt aber auch günstige Alternativen zur Bildbearbeitung z.B. ACDSee pro, oder auch kostenlose wie z.B. Gimp, oder XnView, nur um einige zu nennen. Zum Thema Bildbearbeitung und dessen Nutzen könnte man auch ganze Bücher füllen.

So jetzt noch zur rote Augen Funktion an der Kamera selber.

Ich nutze diese Funktion eigentlich nur bei einem Portraitfoto, also bei der Aufnahme einer einzigen Person und informiere hier auch über den Vorblitz. Auf Feiern verzichte ich in der Regel auf diese Funktion, erstens irritiert der Vorblitz die Gäste und zweitens mich, bin selbst jedes Mal überrascht bei dem Vorblitz, obwohl ich ihn ja eingestellt habe.

Der Vorblitz verhindert den rote Augen Effekt auch nicht gänzlich, sondern reduziert ihn etwas, so das es vorkommen kann, das rote Augen auch trotz eingeschalteter Funktion, noch nachträglich am PC bearbeitet werden müssen.

Gruß Andy






Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
Blitz: Nikon Speedlight SB-900




editiert am: 28.09.2009, 21:05:44 Uhr von: Andy
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Thread StarterMichael



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Mitglied seit 23.01.2009
Beiträge: 22

Verfasst am 30.01.2009, 17:46:34 Uhr


Hallo Andy

Danke für deine Ausführungen! Ich war besonders an der Verbesserung von der Schärfe meiner Bilder interessiert. Habe dieses auch schon probiert war aber mit den Ergebnissen nicht so richtig zufrieden. Ich benutzte bisher die mitgelieferte Software meiner Kamera ArcSoft Photo Studio.
Da ich mich mit dem Fotografieren verbessern möchte will ich mich auch mit den Bearbeitungsprogrammen auseinandersetzen. Bisher habe ich nur die Bildgröße Farben und Kontrast bearbeitet und die Schärfe versucht zu verbessern.
Nun wie Du es ja auch meinst, ist die Bildbearbeitung fast genauso wichtig wie das gute Fotografieren aber wie ich finde auch genauso kompliziert. Vielleicht kannst du mir ein Bild aus meiner Galerie empfehlen was besonders gut für eine Bearbeitung ist?






Freundliche Grüße
Michael

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Andy



PostRank 9



Mitglied seit 26.10.2007
Beiträge: 828

Verfasst am 30.01.2009, 20:50:41 Uhr


Hallo Michael,

im Grunde eignet sich erstmal jedes Foto zur Bildbearbeitung, kommt auch immer darauf an was man mit dem Foto aussagen möchte. Die Software ArcSoft Photo Studio kenne ich leider nicht, ich arbeite am liebsten mit Adobe Photoshop.

Ich habe mir mal erlaubt eines Deiner Fotos zu bearbeiten, hoffe Du nimmst mir das nicht übel.



Gruß Andy






Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
Blitz: Nikon Speedlight SB-900


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Mentor

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Mitglied seit 01.11.2007
Beiträge: 63

Verfasst am 30.01.2009, 21:27:11 Uhr


Hi Michael,

Bildbearbeitung gehört für mich zur digitalen Fotografie dazu. Jedes Foto bearbeite ich nun auch nicht, aber die besten durchlaufen ein gewisse Überabeitung, angefangen bei Farbton und Farbsättigung dann weiter zu den Tonwerten über die Gradation bis hin zur Nachschärfung.

Vorallem Bilder bei denen die Linien nicht stimmen, oder Vignettierung sichtbar ist muss nachbearbeitet werden warum auch nicht schließlich bietet die digitale Fotografie diese Möglichkeit, also kann man die Nachträgliche Bearbeitung auch nutzen.

Es gibt Fotografgen vorallem im analogen Bereich welche eine nachträgliche Bearbeitung der Fotos ablehnen. Von mir aus jeder wie er will ich bin da anderer Meinung und ich glaube sogar die Ablehnung hängt damit zusammen das sie die Bildbearbeitung nicht kennen und eine Einarbeitung scheuen. Muss nicht sein und es gibt sicher Fotografen die aus Überzeugung nicht Hand anlegen. Warum nicht ist doch ein freies Land.

Wie Andy schon gesagt hat eignet sich so ziemlich jedes Foto zur Bildbearbeitung. Speziell jetzt in Deiner Galerie würde ich als erstes den Dom bearbeiten da dort die Linien tierisch Probleme machen.

Mentor

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Thread StarterMichael



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Mitglied seit 23.01.2009
Beiträge: 22

Verfasst am 30.01.2009, 21:49:36 Uhr


Hallo Andy

Es ist wirklich eine beeindruckende Demo.
Danke ich werde es dann auch mal probieren.






Freundliche Grüße
Michael

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Thread StarterMichael



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Mitglied seit 23.01.2009
Beiträge: 22

Verfasst am 31.01.2009, 19:56:40 Uhr


Hallo

Nun hier ist mein erster Versuch, ich habe mich gleich an den Dom gewagt wie Mentor vorgeschlagen hat.






Freundliche Grüße
Michael

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Andy



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Mitglied seit 26.10.2007
Beiträge: 828

Verfasst am 31.01.2009, 20:02:56 Uhr


Hallo Michael,

so macht der Dom doch gleich einen viel besseren Eindruck. Bildschärfe und Linien sehen doch gleich viel besser aus.

Mit welchem Programm hast Du denn nun gearbeitet?

Gruß Andy






Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
Blitz: Nikon Speedlight SB-900


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Thread StarterMichael



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Mitglied seit 23.01.2009
Beiträge: 22

Verfasst am 31.01.2009, 20:20:33 Uhr


Hallo Andy

Ich habe eine Weile gebraucht bis ich herausgefunden habe, wie man die Linien bearbeitet.
Da ich die Bearbeitung in meinen Programm ArcSoft Photo Studio nicht gefunden habe, lud ich mir dann PhotoScape herunter. Nach einer ganzen Weile hatte ich es dann gefunden.






Freundliche Grüße
Michael

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Andy



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Mitglied seit 26.10.2007
Beiträge: 828

Verfasst am 31.01.2009, 21:02:46 Uhr


Hallo Michael,

ich wusste gar nicht, dass Photoscape eine Funktion für stürzende Linien mitbringt. Ich habe es mir auch grad mal angeschaut, geht sogar recht einfach, musste aber auch eine Weile suchen, bis ich auf die Idee kam auf den kleinen Pfeil zu klicken.

Tja man lernt eben nie aus. Ich hab mich sowieso zu sehr an Adobe Photoshop gewöhnt, dass ich kaum noch andere Programme ausprobiere, möchte aber auch nicht mehr darauf verzichten.

Du kannst Dir auch mal das kostenlose Gimp anschauen, ist meiner Meinung nach das einzigste Programm, was halbwegs an Photoshop heranreicht. Ist zwar etwas Gewöhnungsbedürftig, aber ist eben auch ein sehr mächtiges Tool.

Gruß Andy






Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
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