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Thread StarterShorty

PostRank 1



Mitglied seit 05.02.2010
Beiträge: 13

Verfasst am 17.02.2010, 20:16:10 Uhr


Hallo zusammen,

Auf Empfehlung von Andy sollte ich meine ersten Versuche mit der Betriebsart A versuchen.
Nach einigen Bildern die ich im Vergleich einmal im A Modus und dann im Vollautomatik gemacht habe,
stelle ich leider fest, dass die Bilder im Vollautomatik Modus von der Belichtung besser sind als meine
Versuche mit der selbstgewählten Blende.

Entweder sind die Bilder über- oder unterbelichtet. Soll ich nach dem ich die Blende gewählt habe immer mir der Abblendtaste im Sucher prüfen?

Die Lichtverhältnisse im Wintergarten waren heute: Bedeckter Himmel und kein künstliches Licht.
Als Motiv mußten unsere Katzen wieder mal herhalten.

Einzig positives war das die Augen diesmal nicht grün waren sonder bernsteinfarben mit schwarzer Iris,
Hilfslicht ausgeschlaltet und Blitz benutzt.

Grüße Volker





Volker Feil
Kamera: Nikon D90
Objektiv: AF-S DX Nikkor 18-105mm/3,5-5,6 G ED VR
registrierter User

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Andy



PostRank 8



Mitglied seit 26.10.2007
Beiträge: 543

Verfasst am 17.02.2010, 21:01:21 Uhr


Hallo Shorty,

also die Belichtung selbst, sollte bei der Zeitautomatik (A), von Der der Vollautomatik nun nicht abweichen, da ja die Blende vorgewählt wird und die Kamera mit der ermittelten Belichtungszeit, für eine korrekte Belichtung sorgen sollte. D. h. bei einer kleineren Blende wird die Kamera eine längere Belichtungszeit wählen, so dass das Foto letztendlich ausreichend belichtet sein sollte.

Das einigste was bei der Zeitautomatik (A) passieren kann ist, dass die Fotos verwackeln, wenn die Belichtungszeit zu lang wird. Was ich mir bei Dir maximal vorstellen könnte wäre, das Du evtl. auf eine andere Stelle fokussiert hast, als die wo Du den Auslöser abgedrückt hast, Ansonsten sollte die Belichtung korrekt ermittelt werden.

Wie hattest Du denn den ISO eingestellt? Obwohl das jetzt auch nichts mit Deinem Problem direkt zu tun hat, da ja der ISO-Wert, bei der Zeitautomatik mit in die Kameraberechnung einfließt und somit nur indirekt Einfluss auf das Belichtungsergebnis hat.

Hast Du evtl. unterschiedliche Messmethoden benutzt?

Zitat von: Shorty
Soll ich nach dem ich die Blende gewählt habe immer mir der Abblendtaste im Sucher prüfen?


Du musst nicht bei jedem Foto mit der Abblendtaste prüfen, ob die Tiefenschärfe / Schärfentiefe stimmt. Ich nutze die Abblendtaste so gut wie gar nicht, maximal bei Motiven die sehr nah an der Linse sind, da hier der Schärfebereich kleiner wird. Mit der Erfahrung bekommst Du schon ein Gefühl für die richtige Blende.

Es gibt drei wichtige Faktoren, welche Einfluss auf die Schärfeebene hat. Was so ziemlich jeder weiß ist natürlich, je größer die Blendenöffnung, desto geringer die Tiefenschärfe / Schärfentiefe. Die Brennweite hat aber auch einen wesentlichen Einfluss auf die Schärfeebene, je länger die Brennweite, desto geringer die Tiefenschärfe / Schärfentiefe. Weiterhin verringert sich die Tiefenschärfe / Schärfentiefe, je näher man die Linse an das Motiv bringt.

Also die geringste Tiefenschärfe / Schärfentiefe erreicht man mit großer Blendenöffnung, langer Brennweite und kurzen Abstand zum Motiv. Wenn man also die drei Faktoren vor Augen hat erübrigt sich das Prüfen mit der Abblendtaste in den meisten Situationen. Etwas Erfahrung voraus gesetzt.

Gruß Andy





Ausrüstung:
Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
Nikon DX 18-135mm 1:3,5-5,6G,
Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Stativ: Giottos MTL 3271 B + 3-Wege-Kopf Giottos-MH5001
Blitz: Nikon Speedlight SB-900
Seiten Administrator

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Gundolf



PostRank 2



Mitglied seit 31.10.2007
Beiträge: 42

Verfasst am 18.02.2010, 18:45:05 Uhr


Zitat:
mit großer Blendenöffnung, langer Brennweite und kurzen Abstand

Was ist große Blendenöffnung 5,6? lange Brennweite 200 , kurzer Abstand 25,cm?




www.europa-erfahren.de
www.bulgarien-erleben.de
www.heimatverein-wermsdorf.de
registrierter User

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Andy



PostRank 8



Mitglied seit 26.10.2007
Beiträge: 543

Verfasst am 18.02.2010, 18:54:46 Uhr


Hallo Gundolf,

ja genau Du hast es erkannt. 5,6 ist eine große Blende. Im Prinzip ist die Blende ja der Lamellenring, Der die Größe der Blendenöffnung bestimmt, im allgemeinen wird jedoch die Blendenöffnung als Blende bezeichnet.

Was die Schärfeebene betrifft, so kann man bei Portrait-Fotos durchaus schon mit einer Brennweite von 80mm eine schöne Unschärfe erziehlen, kombiniert mit einer großen Blende, kommen da schon interessante Resultate heraus.

Gruß Andy




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Spiegelreflexkamera Nikon D80,
Spiegelreflexkamera Nikon D90,
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Nikon DX 55-200mm VR 1:4-5,6G
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