Fotografie Lexikon N-S von Nachtaufnahme bis Sucher



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Lexikon rund um das Thema Fotografie Lexikon von Nachtaufnahme bis Sucher

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N

Nachtaufnahme = Als Nachtaufnahmen, werden Aufnahmen bezeichnet, welche zu späten Abendstunden, bzw. nachts aufgenommen werden. Durch die zu dieser Tageszeit herrschenden schlechten Lichtverhältnisse, sind hier längere Belichtungszeiten nötig, was wiederum die Benutzung eines Stativs unerlässlich macht. Aufnahmen, welche zu diesen Tageszeiten gemacht werden, können sehr eindrucksvoll sein und sich von anderen Fotografien stark abheben.

Nahaufnahme = Als Nahaufnahmen, werden Aufnahmen bezeichnet, bei denen der Fotograf mit seiner Kamera sehr dicht an sein Motiv heran geht, um kleinere Objekte vergrößert darstellen zu können. Für derartige Aufnahmen, sind spezielle Objektive nötig, diese Objektive werden im Allgemeinen als Makroobjektive bezeichnet. Man spricht daher bei einer Nahaufnahme auch von einer Makroaufnahme.

Nebenbilder = Als Nebenbilder, werden in der Fotografie, vom Objektiv verursachte helle, leicht Transparente Verschleierungen bezeichnet, welche meist durch eine direkte Einstrahlung einer Lichtquelle entstehen. Bei der Verwendung einer Spiegelreflexkamera, lassen sich diese Störungen schon vor dem betätigen des Auslösers, in der Regel durch einen Standpunktwechsel vermeiden, da der Fotograf das Motiv bei einer Spiegelreflexkamera, durch das Objektiv besser beurteilen kann.

Normalobjektiv = Als Normalobjektive werden Objektive bezeichnet, dessen Brennweite einen Ausschnitt liefert, der dem des vom Menschen sichtbaren Bildausschnitt sehr nahe kommt. Typische Brennweiten für Normalobjektive liegen in etwa im Brennweitenbereich von 35 - 55 mm bei Kleinbildkameras, bei digitalen Kameras, kann es durch die in der Regel kleinere Sensorfläche zu Abweichungen kommen. Man spricht hier auch von einem Krop-Faktor.



O

Objektiv = Ein Objektiv ist eine aus mehreren Linsen bestehende Einheit, welche der Bündelung des Lichtes dient und für eine möglichst scharfe und Helle Abbildung des Motivs sorgen soll. Objektive werden in der Regel in mehrere Gruppen unterteilt. Es gibt, in der Fotografie, je nach Verwendungszweck die unterschiedlichsten Objektive, z.B das Weitwinkel Objektiv, mit geringer Brennweite, zur Abbildung eines möglichst großen Bildausschnitts, oder aber das Gegenteil, das Teleobjektiv, mit einer sehr großen Brennweite, um z.B. entfernte Objekte groß darzustellen, aber auch Zoom Objektive, welche mehrere Brennweiten in einem Objektiv abdecken.

Objektivadapter = Ein Objektivadapter ist ein Adapter, welcher es ermöglicht Objektive von verschiedenen Herstellern, an das gewünschte Kameramodell anzuschließen, der Adapter ermöglicht also eine mechanische Verbindung zwischen Kamera und Kamera Zubehör.

Offenblitz-Aufnahme = Als Offenblitz Aufnahme, werden Aufnahmen bezeichnet, bei denen, bei längerer Belichtungszeit mehrer Blitze an meist unterschiedlichen Stellen abgegeben werden, um so auch eine Ausleuchtung größerer Hallen zu gewährleisten. Bei dieser Blitztechnik entstehen oft sehr eindrucksvolle Fotos.

OOC = Out Of Camera



P

Pixel = Der Begriff Pixel wird eigentlich aus den englischen Worten Picture und Element gebildet und ist somit ein künstlich gebildeter Begriff. Ein Pixel ist der kleinste Punkt, welcher der Sensor einer digitalen Kamera aufnehmen kann, oder ein Monitor abbilden kann. Je mehr Pixel eine Digital-Kamera aufnehmen kann, desto mehr Details, können am Monitor, oder auf dem Drucker wiedergegeben werden. Die Größe der Bilddatei erhöht sich mit der Anzahl der aufgenommen Pixel, diese Dateigröße wird in der Regel, bei den meisten Kameramodellen durch das Jag-Komprimierungsverfahren kompensiert, so das trotz großer Pixel-Zahlen, viele Fotos auf einer Speicherkarte gespeichert werden können.

Polfilter = Polarisationsfilter Ein Polfilter filtert bestimmte Lichtwellen und hindert diese am Eindringen in das Objektiv. Mit der Hilfe eines Polfilters lassen sich Reflexionen, welche durch reflektiertes Licht an Autoscheiben, Wasseroberflächen oder an einfachen Fensterscheiben entstehen neutralisieren, so das erkennbar wird, was sich hinter dieser Reflexion befindet.

PPI = PPI steht abkürzend für Pixel per Inch und definiert die Anzahl der Bildpunkte auf einer Breite von 2,54 cm, also genau einem Inch.

Programmautomatik = Die Programmautomatik, ist eine an den meisten Kameramodellen, wählbare Betriebsart, bei der das jeweilige Kameramodell automatisch die Belichtungszeit und die Blende für eine optimale Belichtung einstellt. Diese Betriebsart ist besonders für Schnappschüsse geeignet. Die Betriebsart wird im Regelfall durch den Buchstaben P gekennzeichnet.



R

Rauschen = Als Rauschen, oder auch Bildrauschen wird eine Störung in einem Bild bezeichnet, welche durch zu helle oder zu dunkle Pixel in hellen oder dunklen Bildbereichen auffallen.

RAW = Als RAW (engl. roh) wird ein Bildformat bezeichnet, welches sämtliche vom Sensor kommenden Informationen aufnehmen kann und so eine spätere Entwicklung des Bildes am PC stark vereinfacht. Das RAW ist derzeit noch ein Hersteller abhängiges Format, da hier noch jeder sein eigenes Süppchen kocht. Hier erhalten Sie weitere Informationen zum RAW.

RGB = RGB definiert ein Farbmodell, welches sich aus den einzelnen Farbnuancen der drei Grundfarben rot, grün und blau, Additiv zusammensetzt. Dieses Farbmodell, wird in der Regel zur Darstellung farbiger Bilder bei Monitoren oder auch Fernsehern eingesetzt. Die Mischung von Leuchtpunkten aus den jeweils drei Farbnuancen, ergibt den jeweiligen Farbton.



S

Schärfentiefe = Die Schärfentiefe auch bekannt als Tiefenschärfe, definiert den räumlichen Bereich eines Fotos, welcher scharf abgebildet wird. Die Schärfentiefe / Tiefenschärfe wird in der Regel vom Fotografen mit der Kombination Blende und Belichtungszeit beeinflusst je kleiner die Blende (großer Blendenwert) desto mehr Details werden im Nah, oder Fernbereich scharf abgebildet. Schärfentiefe und Tiefenschärfe definieren den gleichen Begriff.

SD Card = Die Secure Digital Card ist ein Speichermedium, welches bei vielen Kameramodellen zur Speicherung der Fotos eingesetzt wird, die SD Card wird aber auch gern als Speicherkarte in Handys, oder Navigationssystemen eingesetzt.

Selbstauslöser = Der Selbstauslöser, ist eine Kamera-Funktion, welche dem Fotografen die Möglichkeit bietet, die Auslösezeit zu verzögern. Diese Funktion wird oft bei Selbstportraits genutzt, oder bei Aufnahmen, bei denen Verwacklungen durch das betätigen des Auslösers vermieden werden sollen.

Skylightfilter = Der Skylightfilter ist ein Filter, welcher gern bei Landschaftsaufnahmen genutzt wird, der Skylightfilter hat die Eigenschaft das Foto mit einem leichten rötlichen Ton zu versehen und somit den durch die Lichtbrechung entstehenden Blauton, welcher oft bei entfernten Motiven auftritt, zu neutralisieren. Er macht also aus bläulichen kalten Fotos angenehme warme Fotos.

Spiegelreflexkamera = Die Spiegelreflexkameras unterscheidet sich, von anderen Kameras, in erster Linie durch eine Spiegelkonstruktion, welche es dem Fotografen ermöglicht sein Motiv über den Sucher direkt durch das Objektiv zu sehen. Erst beim betätigen des Auslösers wird der Spiegel so umgelenkt, das das Licht auf den Film, oder auf den Sensor fällt. Das hat den Vorteil, das der Fotograf sein Motiv durch den Sucher besser beurteilen kann, da er das Motiv durch den Sucher genau so sehen kann, wie es später auf dem Foto abgebildet wird, während bei anderen Kamera-Bauarten, immer eine leichte Verschiebung zwischen Objektiv und Sucher besteht.

Sucher = Der Sucher bezeichnet die Einheit an Kameras, welche zur optischen Erfassung des eigentlichen Motivs und dessen Beurteilung durch den Fotografen dient. Bei den meisten digitalen Kompaktkameras, findet ein LCD-Display als Sucher Anwendung, während bei einer digitalen Spiegelreflexkamera und auch bei den meisten analogen Kameras, in der Regel ein kleines Sichtfenster, diese Funktion übernimmt.



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