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A

Abblenden = Als Abblenden wird in der Fotografie das Schließen der Blende um eine oder mehrere Stufen bezeichnet. Die Blende wird dabei weiter geschlossen, der Blendenwert jedoch wird erhöht. (Kleine Blende großer Blendenwert)

Abblendtaste = Die Abblendtaste findet Ihre Funktion in der Regel an der Spiegelreflexkamera und dient in erster Linie dazu dem Fotografen bei der Einschätzung der Tiefenschärfe / Schärfentiefe zu helfen. Beim Auslösen der Abblendtaste wird die Blende auf den in der Spiegelreflexkamera eingestellten Blendenwert manuell geschlossen.

AC-Adapter = Alternative Current Adapter Adapter für den direkten Anschluss an das Wechselstromnetz. Der AC Adapter ermöglicht den stationären Betrieb der Digitalkamera auch ohne Akku. So lassen sich längere Fotosessions ohne Angst, dass der Akku versagen könnte durchführen. Viele Kameramodelle haben einen solchen Anschluss. Der AC Adapter gehört jedoch in der Regel nicht zum Lieferumfang einer Digitalkamera und muss extra erworben werden.

AF - Autofokus = Der Autofokus ist eine Technologie, deren Hauptaufgabe es ist, auf das Motiv automatisch scharf zustellen. Der Autofokus dient also dem Fotografen zur Unterstützung. Man unterscheidet zwischen dem aktiven Autofokus und dem passiven Autofokus. Der passive Autofokus nutz das vom Motiv reflektierte Licht, um auf das Motiv scharf zustellen zu können, der passive Autofokus, ist ohne Licht nutzlos, während der aktive Autofokus, auch im dunklen Einsatzfähig und Nutzbar ist.

AF - Messfeld = Autofokus Messfeld Das AF Messfeld bezeichnet den Bereich, auf dem der Autofokus der Kamera automatisch scharf stellt. Je nach Kameramodell und Typ sind auch mehrere Messfelder möglich.

ASA = American Standard Association ist eine Norm für die Lichtempfindlichkeit von Filmen bei analogen Kameras und der Sensorempfindlichkeit bei digitalen Kameras. Ähnlich dem ISO-Wert.

Aufhellblitz = Als einen Aufhellblitz, bezeichnet man einen schwachen Blitz, der als Unterstützung zum Aufhellen von Schatten, oder bei Gegenlichtaufnahmen seine Verwendung findet. Der Aufhellblitz dient also nicht der Lichtüberflutung, sondern ist eher als unterstützendes Blitzlicht zu betrachten.

Auflösung = Als Auflösung bezeichnet man in der Fotografie die Detailgenauigkeit, mit welcher ein Sensor in der digitalen Fotografie, bzw. der Film in der analogen Fotografie arbeiten kann. Das heißt, inwieweit Details oder Strukturen wiedergegeben werden können. Auch bei Objektiven spielt das Auflösungsvermögen eine wesentliche Rolle. In der digitalen Fotografie wird hier in der Regel von Pixeln gesprochen. Die Auflösung wird hier von der möglichen Anzahl an Pixeln, welche erfasst werden können bestimmt.

Aufnahmebereich = Der Aufnahmebereich wird in der Fotografie, als der Bereich bezeichnet, welcher von der Kamera, je nach Einstellung, noch scharf abgebildet werden kann. Je nach Kameramodell, oder Objektiv sind Einstellungen vom Nahbereich, auch Makrobereich genannt, bis in den unendlichen Bereich möglich.

Auslöser = Der Auslöser dient bei analogen, wie auch bei digitalen Kameras zur Auslösung des Verschlusses. Die Betätigung des Auslösers dient also dazu den Belichtungsvorgang des Filmes, bei analogen, Kameras sowie die Belichtung des Sensors bei digitalen Kameras zu veranlassen. Der Auslöser ist in der Regel der größte Druckschalter an der Kamera, es gibt auch noch andere Auslöser, wie z.B. der Selbstauslöser, der Drahtauslöser (Fernauslöser), oder auch den Funkauslöser, welcher ebenfalls zu den Fernauslösern gehört.



B

Bajonettanschluss = Der Bajonettanschluss ist ein genormter Anschluss, welcher den schnellen Wechsel von Objektiven an Spiegelreflexkameras ermöglicht. Der Bajonettanschluss löste den umständlichen Schraubanschluss, welcher heute nur noch an älteren Kameras und Objektiven zu finden ist ab. Die Einführung des Bajonettanschluss war eine willkommene Erleichterung für den Fotografen und ist heute nicht mehr weg zu denken.

Belichtung = Die Belichtung ist die Vorrausetzung, das ein Foto überhaupt entstehen kann, nicht umsonst spricht man beim Fotografieren vom Belichten. Je nach Intensität des Lichtes in Verbindung mit dem vom Motiv reflektierten Licht, muss der Film, bzw. der Sensor entsprechend belichtet werden. Die Hauptfaktoren für eine ausreichende Belichtung, sind neben der Lichtempfindlichkeit (ISO, ASA) die Größe der Blende, sowie die Zeit in der der Film, oder der Sensor belichtet wird.

Belichtungskorrektur = Je nach Motiv, kann es vorkommen, dass die automatische Belichtungseinstellung der Kamera nicht den Erwartungen des Fotografen entspricht, sei es um zu dunkle Bereiche, oder zu Helle Bereiche im Foto besonders hervorzuheben, oder bei extremen Lichtverhältnissen, die durch die evtl. falsche Belichtungsmessung der Kamera, falsche Messung, zu korrigieren. Der Fotograf kann in der Regel im Kameramenü eine Belichtungskorrektur vornehmen, so das die Kamera generell über, bzw. unterbelichtet, hier wird von der Belichtungskorrektur gesprochen.

Belichtungsmesser = Ein Belichtungsmesser ist zuständig, die Helligkeit eines Motivs zu messen, um daraus die richtigen Daten für die Belichtung berechnen zu können. Heute ist der Belichtungsmesser in der Regel in jeder Kamera fest eingebaut und ist Teil eines komplexen Systems. Früher wurden zur Belichtungsmessung externe Geräte verwendet, mit deren Hilfe der Fotograf die manuelle Belichtung berechnen konnte.

Belichtungsmessung = Je nachdem welche Belichtungsmethode an der jeweiligen Kamera eingestellt wurde, führt die Kamera Berechnungen zur Ermittlung der optimalen Belichtung durch, hier wird von Belichtungsmessung gesprochen. Es wird also die optimale Kombination zwischen Belichtungszeit und Blende ermittelt. Bekannte Belichtungsmethoden sind z.B. die mittenbetonte Messung und die Spottmessung. Bei der Belichtungsmessung wird in der Regel zwischen den Messverfahren Lichtmessung und Objektmessung unterschieden.

Belichtungsreihe = Die von der Kamera gewählten Einstellungen werden bei Belichtungsreihen, bei jeder Aufnahme , von der Kamera in der Regel automatisch leicht geändert, so das eine Reihe von Fotos mit unterschiedlichen Belichtungen entstehen, hier wird in der Fotografie von Belichtungsreihen gesprochen. Diese Einstellung ist sehr nützlich, um später das tatsächlich richtig belichtete Foto auswählen zu können. Auch für die HDR-Fotografie, werden Belichtungsreihen benötigt.

Belichtungsspeicher = Viele Kameramodelle besitzen heute die Möglichkeit die Belichtungswerte (Verhältnis zwischen Belichtungszeit und Blende) zu speichern. Der Vorteil liegt auf der Hand. Wenn der Fotograf ständig andere Belichtungseinstellungen, als die von der Kamera berechneten benötigt, kann er diese Einstellungen, im Belichtungsspeicher, speichern und für die folgenden Aufnahmen verwenden.

Belichtungswerte = Sämtliche Werte, welche bei der Fotografie eine Rolle, bei der Belichtung spielen, werden unter dem Begriff Belichtungswerte zusammengefasst. Zu den Belichtungswerten zählen der Wert der Blende, die Belichtungszeit und indirekt die Lichtempfindlichkeit des Filmes bei der analogen Fotografie und natürlich die Lichtempfindlichkeit des Sensors bei digitalen Kameras.

Belichtungszeit = Die Belichtungszeit in der Fotografie, ist der Zeitraum, in dem der Verschluss der Kamera geöffnet ist, um den Film bei der analogen Fotografie, bzw. den Bildsensor in der digitalen Fotografie zu belichten. Die Öffnungszeit des Verschlusses, entspricht der Belichtungszeit. Je nach Blendenöffnung, muss die Belichtungszeit entsprechend reguliert werden, um eine Unterbelichtung, bzw. Überbelichtung, des Fotos, zu vermeiden.

Bewegungsunschärfe = Wenn sich während der Aufnahme, das Motiv oder Teile des Motives bewegen wird hier im Allgemeinen von Bewegungsunschärfe gesprochen, oft wird die Bewegungsunschärfe vom Fotograf zur Bildgestaltung genutzt, um zum Beispiel die Dynamik eines Motivs zum Ausdruck zu bringen.

Bildrauschen = Störungen, welche durch Helligkeits- oder Farbunterschiede auf einem Foto auffallen, werden in der Fotografie als Bildrauschen bezeichnet. Die Gefahr von einem solchen Bildrauschen erhöht sich, je höher die Lichtempfindlichkeit des Filmes, oder des Bildsensors ist. Bei starkem Bildrauschen wirkt ein solches Foto körnig. Dieses Bildrauschen entsteht in der Regel durch das verstärken des Lichtes, ähnlich wie das Tonrauschen einer übersteuerten Audioaufnahme.

Blaustich = Bei Fotoaufnahmen während der Mittagszeit besonders an Stränden oder in den Bergen, sowie bei hohem UV-Licht-Anteil, kann es vorkommen, dass die Blauanteile in dem umgebenen Licht überwiegen und die Fotoaufnahmen einen starken Blauton aufweisen, hier wird in der Fotografie von Blaustich gesprochen.

Blende = Die Blende ist eine regulierbare Öffnung in einem Objektiv. Über die Blende wird bestimmt, wie viel Licht, während einer bestimmten Belichtungszeit auf den Sensor bei digitalen Kameras, bzw. auf den Film bei analogen Kameras fällt. Über die Blende reguliert der Fotograf in erster Linie die Tiefenschärfe / Schärfentiefe.

Blendenautomatik = Die Blendenautomatik ist eine Betriebsart an vielen Kameramodellen, dessen Aufgabe es ist, aus einer vorgegebenen Belichtungszeit automatisch die optimale Blendeneinstellung zu berechnen. Die Blendenautomatik, wird entweder über einen Drehschalter oder im Menü der Kamera gewählt und ist im Regelfall mit dem Buschstaben S gekennzeichnet.

Blitzbelichtungskorrektur = Bei der Blitzbelichtungskorrektur wird die von der jeweiligen Kamera vorgebende Blitzleistung korrigiert, um z.B. die Helligkeit des Motivs, oder des Hintergrundes entsprechend den Bedürfnissen des Fotografen zu regulieren.

Blitzlicht = Ein Blitzlicht, wird in der Fotografie verwendet, um bei schlechten oder unzureichenden Lichtverhältnissen, für eine ausreichende Auslichtung des Motivs zu sorgen. Je nach Einstellung und Leitzahl des Blitzlichtes wird während der Aufnahme ein starker Lichtimpuls erzeugt. Bei heutigen Kameramodellen, werden die Berechnungen, für die Stärke des Blitzes von der Kamera übernommen, bei älteren Modellen musste der Fotograf anhand der Blitzleitzahl die Lichtstärke zuvor berechnen.

Blitzsteuerung = Unter Blitzsteuerung versteht man in der Fotografie die automatische Berechnung der Stärke des Lichtimpulses des Blitzlichtes zur Ausleuchtung des Motivs, oder des Hintergrundes bei unzureichenden Lichtverhältnissen. Heutige Kameramodelle verfügen in der Regel über TTL Blitzsteuerung (Möglichkeit die Stärke des Blitzlichtes an Hand, des durch das Objektiv fallenden Lichtes, zu berechnen)

Brennweite = Unter Brennweite wird der Abstand in Millimetern zwischen Objektiv- und Aufnahmebereich bezeichnet. Je größer die Brennweite, desto größer wird das Motiv abgebildet, desto kleiner wird aber auch der Bildausschnitt. Bei Landschaftsaufnahmen empfiehlt es sich in der Regel ein Objektiv mit kleiner Brennweite zu verwenden, um einen großen Bildausschnitt und somit mehr Details auf das Foto zu bekommen.

Bulb = Bulb ist eine Einstellung bei Kameras, welche Ihren Einsatz bei der Langzeitbelichtung findet. Im Kameramenü wird in der Regel die Bulb Einstellung bei Belichtungszeiten jenseits von 30 Sekunden gewählt. Derartig lange Belichtungszeiten finden in erster Linie in der Astrofotografie Ihre Anwendung. Durch extrem lange Belichtungszeiten, können so genannte Sternspuren sichtbar gemacht werden. In der Bulb Einstellung wird in der Regel solange belichtet, solange der Auslöser betätigt wird, hier ist der Einsatz eines Fernauslösers von großem Vorteil. Für derartig lange Belichtungszeiten ist jedoch nicht jedes Kameramodell geeignet. Gerade bei digitalen Kameras, kann eine extrem lange Belichtung zu Schäden am Sensor führen.



C

CCD = Charge Coupled Device Ein CCD ist ein Lichtempfindlicher Bildsensor, welcher aus einzelnen lichtempfindlichen Zellen, auch Pixel genannt, besteht. Je größer die Flächen dieser einzelnen Zellen, desto lichtempfindlicher ist auch der CCD Sensor. Die Bildauflösung, des CCD Sensors, nimmt zu, je kleiner die Fläche dieser Zellen, also der Pixel ist.

CMYK = CMYK ist die Abkürzung für ein subtraktives Farbmodell und steht für die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz). Dieses Farbmodell ist die Grundlage für den modernen Vierfarbdruck.

CompactFlash = CompactFlash steht für eine bestimmte Bauform von Speicherkarten, bei diesem speziellen Speicherkarten Typ gibt es derzeit 2 verschiedene Bauformen, welche in Typ 1 und Typ 2 unterschieden werden. Die CompactFlash CF abgekürzt wird bei vielen hochwertigen Kameramodellen als Bildspeicher genutzt, es handelt sich dabei um ein Wechselmedium, das heißt der Fotograf, kann bei ausgeschöpftem Speichervolumen, diese Karte einfach gegen eine neue austauschen. Die Daten auf dieser Speicherkarte können fast beliebig oft überschrieben werden, so das der Fotograf diese Karten immer wieder verwenden kann.



D

D-Lighting = D-Lighting ist eine vom Kamerahersteller, Nikon, erstellte Funktion, um falsch belichtete, oder fehl belichtete Aufnahmen, wie z.B. zu dunkel geratene Aufnahmen bei Gegenlicht, auf Knopfdruck zu korrigieren, oder zumindest zu verbessern.

Digitalkamera = Bei einer Digitalkamera werden die Bildinformationen nicht wie bei einer analogen Kamera auf einem Film projektiert, sondern wie es der Name schon sagt, digital gespeichert. Die Speicherung der Bildinformationen bei digitalen Kameras geschieht in der Regel auf wechselbaren Speicherkarten, welche später am Computer ausgelesen, bearbeitet und für den Druck vorbereitet werden können.

Digitalzoom = Oft wird von vielen Herstellern von digitalen Kameras, in der Regel von weniger bekannten Herstellern, mit dem ach so tollem Digitalzoom geworben, so das viele Kunden den Digitalzoom für etwas bedeutendes halten. Dabei wird beim Digitalzoom nichts weiter gemacht, als den Bildausschnitt, des eigentlichen Fotos zu verkleinern, so das der Eindruck erweckt wird, das Bild würde näher herangezoomt, dem ist aber nicht so, ein wirkliches Zoomen ist nur mit der Optik möglich, ein digitales Zoomen, will man es als Zoomen bezeichnen verschlechtert in Wirklichkeit nur die Bildqualität und kann bei einem Kauf völlig vernachlässigt werden.

DPI = Dots per Inch DPI bezeichnet die Anzahl der Bildpunkte pro Inch (2,54cm) und ist eine Maßeinheit, der Bildauflösung, welche in erster Linie beim Drucken von Fotos verwendet wird. Je mehr Bildpunkte innerhalb dieser 2,54 cm, also innerhalb eines Inch definiert sind, desto Qualitativer wird der Druck, Also je mehr DPI, desto besser die Druckqualität.



E

EBV = steht abkürzend für Elektronische Bildverarbeitung und bezeichnet die spätere Bearbeitung der Fotos am PC.

EVF = Electronic Viewfinder Ein Electronic Viewfinder ist ein sehr kleiner LCD-Display, welcher den Sucher einer Spiegelreflexkamera simulieren soll. Bei einer Spiegelreflexkamera sieht der Fotograf sein Motiv über den Sucher direkt durch das Objektiv und kann danach auch direkt seinen Bildausschnitt bestimmen. Bei einem EVF besteht immer eine leichte Verschiebung zwischen dem was der Fotograf sieht und dem was letztendlich abgebildet wird. Zudem hat ein EVF Sucher den Nachteil, das mehr Strom verbraucht wird und zusätzlich das Fokussieren aufgrund einer leichten Bildverzögerung schwer fällt.

Exif Daten = Exchangeable Image File Als Exif Daten werden spezielle Daten bezeichnet, welche von der jeweiligen Kamera in den Metadaten der Fotos abgelegt werden. Diese Daten beinhalten in der Regel das Datum und die Uhrzeit der Aufnahme, aber auch die Brennweite, Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert und das verwendete Objektiv, die Werte können je nach Kameramodell abweichen.



F

Farbkontrast = Wenn zwischen zwei vergleichbaren Farbwirkungen deutliche Unterschiede zu erkennen sind wird hier von Farbkontrasten gesprochen.

Farbtemperatur = Der Farbeindruck einer Lichtquelle, oder auch eines Fotos wird im Allgemeinen als Farbtemperatur bezeichnet. Bei blauen Farben wird in der Regel auch von kühlen Farben gesprochen, während Farben im gelben Bereich als warme Farben bezeichnet werden. Bei Kameras wird in der Regel automatisch, ein Weißabgleich in Orientierung mit dem vorhandenen Licht durchgeführt. Profis nutzen hier auch oft eine Graukarte als Hilfe. Sollte die Temperatur des Lichtes nicht mit der des Weißabgleiches übereinstimmen, wird das Foto farbstichig.

Farbtiefe = Die Farbtiefe gehört zu den wohl wichtigsten Kenngrößen des Grafikstandards und wird in Bit angegeben. Die Farbtiefe ist abhängig von der Anzahl der Bits, welche die Farbinformationen für jeden einzelnen Bildpunkt enthalten. Je mehr Bits für Farbinformationen zur Verfügung stehen, desto mehr Farben können dargestellt werden. Während bei einer Farbtiefe von 4 Bit nur 16 Farben dargestellt werden können, so können bei einer Farbtiefe von 24 Bit schon 16.777.216 unterschiedliche Farbvariationen dargestellt werden.

Festbrennweite = Objektive mit nur einer Brennweite, also Objektive, bei denen nicht die Möglichkeit besteht den Bildausschnitt zu verändern, werden in der Fotografie als Festbrennweiten-Objektive bezeichnet.

Filmempfindlichkeit = Als Filmempfindlichkeit wird, in der Fotografie, die Lichtempfindlichkeit von Filmen, in der analogen Fotografie und die Sensorempfindlichkeit, in der digitalen Fotografie bezeichnet. Die Lichtempfindlichkeit wird in der Regel In ISO oder ASA angegeben.

Fokus = Um auf ein Bild scharf zu stellen muss vorher der Fokus auf das zu fotografierende Motiv gerichtet werden. Als Fokus wird ein Punkt bezeichnet, an dem sich auf der Bildebene, alle parallel zur optischen Achse einer Sammellinse oder eines Objektivs einfallenden Lichtstrahlen treffen.

Fokussieren = Als Fokussieren versteht man, in der Fotografie, das anvisieren und scharf stellen auf einen bestimmten Punkt eines Motivs.

Froschperspektive = Objekte oder Motive, kommen wenn man sie aus verschiedenen Perspektiven fotografiert stets anders zur Geltung. Wenn der Fotograf sein Motiv aus Bodennähe fotografiert, wird hier von der Froschperspektive gesprochen.



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